Tag 7

Gegenwind mit Geschichte

Gegen 9 Uhr frühstückte ich und ging aus dem Hostel. Gerade als ich aus der Tür ging, fing es an zu Nieseln. Ca. 500 Meter musste ich mich unter einer Haltestelle verkriechen. Zum Glück nur für einige Minuten.

Noch in Tartu
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Raus aus Tartu fuhr ich die Hauptstraße 61 Richtung Põlva.

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Spaß gemacht hat es nicht gerade, Felder und Gegenwind.

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Ich fuhr ca. 9 – 11 km/h. Sonst ca. 15 km/h. Ich musste immer wieder Pausen einlegen.

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mein erster blauer Traktor. In Litauen gibt es viele von denen. Es ist eine russische Marke, die machen einfach blaue Traktoren
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Bei Talvikese bog ich dann über eine einsamere Straße rechts Richtung Karilatsi ab. Dagegen war diese Straße um so besser. Anfangs viel Wald und kaum Verkehr. Es gab viel historisches zu sehen. Dort sind Museen, Parks uns alte Häuser aus den 1930ern zu finden. Ein toller Weg! Kann ich auf jeden Fall jedem empfehlen! Es ist die übringends alte Hauptstraße.

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Mmmm, Suppe, oder so ähnlich
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Später verbindet sich die Straße mit der 64, ein kurzes Stück weiter ist dann Võru.

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Ich fuhr nach einer kurzen Pause auf einer Haltestelle, wo ich von vorbei fahrenden Busreisenden angeschaut wurde, dann erstmal in die falsche Richtung zu Aivo, dem Couchsurfer. Nachdem ist dann nach einem Kilometer umgedreht habe, kam ich auch an. Er wohnt aber auch in der längsten Straße der Stadt.
Er erzählte mir sehr viele tolle Geschichten über die Kultur, Geschichte und sonstige Kleinigkeiten. Wir lachten auch viel, war schön der Abend.
Zudem empfahl er mich auch die Route für den nächsten Tag und die hat sich auf jeden Fall gelohnt!

DANKE AIVO!!!

„Achso, ich stellte einen neuen pers. Rekord auf: Ich fuhr 49,9 km/h! Komisches Gefühl wenige Zentimeter auf so einem Roller vom Asphalt entfernt zu sein.“

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