Tag 5

Eine ganz gewöhnliche Fahrt

Bis auf das Wach werden gegen 3 Uhr und 1 Stunde warten bis ich wieder einschlief, schlief ich ich ganz gut. Aber, um 3 Uhr war es recht hell. „Braucht man hier überhaupt Licht in der Nacht? Ich finde das Klasse!“
„Ich konnte mich wieder an meine Träume erinnern, zu Hause passiert das eher selten, heißt das das ich hier gut schlafe?“
Gegen 08:30 Uhr wurde es allmählich Zeit um mit der Morgenprozedur zu beginnen.
Ich merkte wie die Beine schwerer geworden sind, die Motivation ist nicht gerade sehr weit oben. „Ob das wohl hieß, dass ich eine Pause bräuchte? Fragen über Fragen!“

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Bin gegen 10 Uhr losgefahren, dennoch fehlte mir irgendwie die Kraft, ich musste öfter eine Pause einlegen. Hin und wieder aß ich was, trotz wenig Appetit, aber es fiel mir alles so schwer zu dem Zeitpunkt.

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Der zwar leichte, aber dennoch vorhandene Gegenwind machte die Sache auch nicht gerade leichter. Alles machte mir zu schaffen, jedes Loch sogar.

In Tabivere rastete ich kurz am See.

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Dann kam ich in Tartu an, ab in das Zentrum, was warmes Essen und WIFI für ein Hostel nutzen. „Das schöne ist, dass in den meisten Ländern WIFI angeboten wird, warum nicht in Deutschland? Ok, ich pers. brauche es in Dt. nicht, da mir eine richtige Unterhaltung lieber ist, aber das ist ein anderes Thema. Dennoch, falls es jemand bräuchte, hätte man es.“
Für 26 EUR für 2 Nächte, allerdings in einem 8 Personen-Zimmer, fand ich was. „Mal schauen ob ich dort so Idioten wie mich treffen.“

Wollte was gutes in Estland essen, also holte ich mir eine Pizza + 0.5 l Cola. „Ich habe glaube insgesamt im Urlaub ca. 3 Liter Cola getrunken, mehr als in einem Jahr zu Hause.“
Nach der Pizza ging die Straßensuche los, naja, so schwierig war es halt nicht.

Gefunden, geduscht, Roller im Zimmer verstaut. Sollte mit 3 anderen hier schlafen, ich war gespannt wer das alles sein sollte. „Weltwanderer? Leute die mit dem Rad durch die Welt reisen? Hoffte auf interessante Menschen.“

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Meine weitere Route sollte nach Võru gehen, dann wäre ich noch 1 Tag von Lettland entfernt.
„Habe jetzt schon einige mails geschrieben und muss sagen, dass diese Smartphones zu kompliziert sind, mag die nicht. Jede Seite hat eine eigene Äpp, google ist immer mit dabei, ach, k. A. Ein richtiger PC ist besser!“
Eine junge Familie aus Schottland, deren Mann hier seine Kindheit verbrachte, und ein Pole, der 3 Städte im Baltikum besucht, sind hier.

Mit dem Polen unterhielt ich mich Abends noch ausgiebig.
Abends kam aber noch jemand, ein youtuber aus Kanada. „Ich war doch enttäuscht, hätte mir jemand spannenderes erhofft.“

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