{"id":12,"date":"2015-12-13T12:51:45","date_gmt":"2015-12-13T11:51:45","guid":{"rendered":"http:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/?page_id=12"},"modified":"2015-12-23T07:55:09","modified_gmt":"2015-12-23T06:55:09","slug":"tag-3-reine-kopfsache","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/index.php\/erlebnisse\/tag-3-reine-kopfsache\/","title":{"rendered":"Tag 3, reine Kopfsache"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mein heutiges Ziel war eigentlich K\u00f6nigslutter am Elm. Die Stadt liegt kurz hinter Braunschweing.<\/strong><\/p>\n<p>Morgens weckte mich die Sonne und ich h\u00f6rte in weiter Ferne einige Traktoren. Da kam mir direkt der Gedanken, gro\u00dfer Traktor kommt hier gleich rein. Innerhalb von 15 Min. war ich gepackt und schob mein Fahrrad vom Feld Richtung Weg und dann einen sehr steilen Feldweg weiter hinauf, dort war n\u00e4mlich eine Bank. Ich wollte mir dort in Ruhe waschen. Oben benutze ich meine Feuchtigkeitst\u00fccher (die NIE fehlen sollten auf solchen Fahrten) als Dusche. Haare waschen, Z\u00e4hne putzen und weiter ging es.<br \/>\nIch hatte leider noch eine halbe Falsche Wasser, also hoffentlich wird gleich dann ein Haus oder irgendwas kommen, wo ich meine Flaschen auff\u00fcllen kann. Zudem sp\u00fcrte ich leichte schmerzen im linken Knie, es wurde also bisschen besser, aber ich wollte es nicht all zu sehr belasten, deshalb fuhr ich den sehr l\u00f6cherigen Weg mit einem Bein weiter.<br \/>\nUnglaublich, 500 Meter weiter, was sehe ich da? Den Campingplatz! Unglaublich, da nehme ich morgens irgend ein Weg Richtung Osten und lande ganz kurz darauf auf dem Campingplatz den ich am Vorabend verzweifelt versucht habe zu finden. Wie dem auch sein, ich habe so mit Geld gespart und habe was zu erz\u00e4hlen! Also habe ich nichts falsch gemacht!!!<\/p>\n<p>10 Min. mit einem Ehepaar gesprochen (der Mann wohnt dort seit sehr vielen Jahren, kommt aber urspr\u00fcnglich aus Bochum, er wohnte wenige Kilomenter von mir wo ich noch in Bochum gewohnt habe) und von denen erfuhr ich, wo es ein Gesch\u00e4ft in Coppenbr\u00fcgge gibt! Ab dahin und als Gammler rein in den Laden! Mein kaputter und l\u00f6chriger Strohhut war nat\u00fcrlich dabei. Wasser eingekauft, dann zum B\u00e4cker Br\u00f6tchen und Kakao geholt und meine Router durch gegangen. Belegte Br\u00f6tchen k\u00f6nnen sooooo gut schmecken und einem wieder so viel Kraft geben, wow! Noch zur Bank und los ging es Richtung Hildesheim und Braunschweig! Unterwegs fragte ich noch Leute, in welchem Bundesland ich sei, sie sagten Niedersachsen und schauten mich verwirrt an, ich grinste dabei und bedankte mich h\u00f6flich.<\/p>\n<p>Die Fahrt verlieft in den n\u00e4chsten 3 &#8211; 4 Stunden eher langweilig. Ich h\u00f6rte die Musik und genoss die Hitzewelle, die ich wegen des Fahrtwindes kaum sp\u00fcrte. Ein Strohhut ist dabei wirklich sehr hilfreich, l\u00e4sst Luft durch und sch\u00fctzt vor der Sonne, auch mit einem Loch \ud83d\ude42 Hin und wieder hielt ich unter einem Baum an, schmierte mich mit Sonnenmilch ein, trank was und fuhr weiter. Fragte auch immer wieder Leute nach dem Weg. Doch eine Fahrt mit einem Bein fordert mehr Kraft als mit zwei. So mit ging bei mir die Kopfsache wieder los, ich k\u00e4mpfte jetzt allm\u00e4hlich wahrlich von Dorf zu Dorf. Die beiden Fingerkuppen meiner rechten Hand waren taub, nun fing auch meine linke Hand und ebenfalls die kleinen Finger an taub zu werden. Meine Motivation war gegen Null.<\/p>\n<figure id=\"attachment_95\" aria-describedby=\"caption-attachment-95\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010386.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-95 size-medium\" src=\"http:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010386-300x169.jpg\" alt=\"irgendwo im Niemandsland\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010386-300x169.jpg 300w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010386-768x432.jpg 768w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010386-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010386-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010386.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-95\" class=\"wp-caption-text\">irgendwo im Niemandsland<\/figcaption><\/figure>\n<p>Fahrradwege gab es kaum und immer wieder LKWs. Ich war inzwischen von allem genervt und k\u00e4mpfte mich von Kilometer zu Kilometer weiter. Hin und wieder in Dorf, es ging aber nur noch gerade aus, kaum Abwechslung. Ganz kurz, ich glaube f\u00fcr ganze 5 Sekunden, kam mir der Gedanke auf, was ich hier eigentlich treibe und dachte ans Aufgeben, aber wie gesagt, 5 Sekunden vielleicht, k\u00f6nnten aber auch vielleicht 4 gewesen sein. Ich musste diese ganzen schlechten Gedanken ausschalten, so mit konzentrierte ich mich auf die Musik und fuhr von Dorf zu Dorf. Manchmal pfiff ich die Melodie eines Liedes, lies schon mal ein Lied mehrmals hintereinander laufen, es setzt mich in ein eine Art Gedankentrance.<br \/>\nIch setzte mir kleine Ziele: Jetzt noch 5 Kilometer, jetzt noch 3 km, bis zum n\u00e4chsten Dorf sind es noch 4 Kilometer, die eine Kurve, dann die Br\u00fccke usw. Ich sagte mir auch immer und immer wieder, dass ich die H\u00e4lfte schon geschafft habe. Mein gro\u00dfes Endziel war inzwischen Berlin, denn dort werde ich viel neue Kraft tanken k\u00f6nnen, sagte ich mir. Ich belog mich also selbst, damit die Fahrt nicht zu schlimm wird.<br \/>\nImmer noch humpelt fahrend und nervlich am Ende k\u00e4mpfte ich immer weiter. Mein kaputter Strohhut half mir wirklich sehr. Ich habe mir wegen den LKWs eine Schnurr durch den Hut gezogen und mit kleinen St\u00f6ckchen an der oberen Seite befestigt, damit die Knoten nicht einfach rausflutschen. Der LKW-Wind war manchmal sehr stark, so dass der Hut mir vom Kopf flog.<br \/>\nIch machte inzwischen in jedem Dorf eine Trinkpause, die Sonne knallte mir richtig ins Gesicht. Lange konnte ich leider nie halten, da ich dann keinen Fahrtwind hatte und die Hitzewelle sp\u00fcrte. Also musste ich so mit weiter. Ich w\u00fcnschte mir in dem Moment einfach einen See, wo ich mich abk\u00fchlen, waschen und einfach nur kurz die Fahrt vergessen k\u00f6nnte. Das w\u00e4re die Rettung f\u00fcr mich.<br \/>\nAls ob ich von irgendwem erh\u00f6rt worden bin, wenige Kilometer weiter sah ich pl\u00f6tzlich das und konnte es wirklich nicht glauben:<\/p>\n<figure id=\"attachment_96\" aria-describedby=\"caption-attachment-96\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010387.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-96 size-medium\" src=\"http:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010387-300x225.jpg\" alt=\"meine Rettung!!!\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010387-300x225.jpg 300w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010387-768x576.jpg 768w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010387-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010387-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-96\" class=\"wp-caption-text\">meine Rettung!!!<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ich war soooo gl\u00fccklich, rein in den See, bisschen abk\u00fchlen, schwimmen, waschen, herrlich!!! So ein See kann einen so viel Energie geben, das glaubt man erst, wenn man es wirklich n\u00f6tig hat.<br \/>\nWieder grinsend und gl\u00fccklich ging es weiter. Mein Wasser wurde leider knapper. K\u00f6rperlich h\u00e4ngt mir immer noch der 2. Tag in den Knochen. Tortzdem musste ich weiter fahren, ich hoffte mein linkes Knie wird nicht anschwellen, das w\u00e4re richtig schlimm. Das Problem hatte ich schon vor einigen Jahren gehabt.<br \/>\nIn einem Dorf mit paar Menschen hielt ich an einem kleinen Lokal an und g\u00f6nnte mir einen M\u00f6hreneintopf (ich mag Suppen \ud83d\ude42 ) und gehe noch die Route durch. Danach ging es weiter Richtung Braunschweig.<\/p>\n<figure id=\"attachment_97\" aria-describedby=\"caption-attachment-97\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010388.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-97 size-medium\" src=\"http:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010388-300x225.jpg\" alt=\"hm, lecker, M\u00f6hreneintopf\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010388-300x225.jpg 300w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010388-768x576.jpg 768w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010388-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010388-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-97\" class=\"wp-caption-text\">hm, lecker, M\u00f6hreneintopf<\/figcaption><\/figure>\n<p>Endlich Braunschweig! Fertig, unrasiert, mit einem tollen Strohhut und dem Gep\u00e4ck fuhr ich s\u00fcdlich von Braunschweig entlang. Irgendwie schauen mir die Leute so komisch an, ich wei\u00df nur nicht warum \ud83d\ude42 Aber in ein Hotel oder \u00e4hnliches gehe ich auf keinen Fall. Eigentlich wollte ich so schnell wie m\u00f6glich raus aus der Stadtregion, ich hatte keine Kraft mehr um an jeder Ampel und Kreuzung stehen zu bleiben. Das Anfahren kostet zu viel Kraft. Dann noch der ganze Verkehr und Menschen, das ist bisschen zu viel f\u00fcr mich. Ich humpelte weiter auf dem Rad und kam endlich raus aus der Region Richtung Cremmingen. Ich wei\u00df nicht mehr welchen Weg ich eigentlich gefahren bin, ich wurde ja \u00f6fter auf Abk\u00fcrzungen bzw. irgendwelche Feldwege geleitet. Schon kurz nach Braunschweig tat mein Knie unheimlich weh, dass ich einfach nicht mehr konnte und hatte keine Idee wo ich jetzt schlafen sollte. Ich fragte paar Dorfbewohner ob die mir was empfehlen k\u00f6nnen wo man schlafen kann, eine Wiese, Wald, Bauern, egal was. Ja es soll eine Wiese geben. Ok, ich behielt es im Hinterkopf! Fuhr dennoch weiter.<br \/>\nIch traf dann wenige Kilometer weiter im n\u00e4chsten Dorf auf eine Polizeistation, wer kennt sich besser in der Region aus als Polizeibeamte, also ging ich rein. H\u00f6flich nahm ich den Hut ab und fragte ob die mir einen Tipp, einen Bauern, Campingplatz oder \u00e4hnliches nennen k\u00f6nnen, wo ich eine Nacht schlafen kann. Ich erw\u00e4hnt dass ich auch v\u00f6llig fertig von der Tour bin ich auch nicht viele Kilometer schaffen werde. Bis K\u00f6nigslutter hatte ich sicherlich noch 30 km. Die netten Beamten sagten mir, dass sie nichts dagegen h\u00e4tten, wenn ich eine Nacht im Wald verbringen w\u00fcrde. Auf die Frage wo am besten, durften sie mir leider keine Tipps geben, allerdings wenn ich 3 &#8211; 4 km weiter fahre, k\u00f6nnte ich mir einen sch\u00f6nen Wald auf der rechten Seite anschauen. Man, war ich froh, dass die Polizei einem weiter half! Vielen Dank!!!<br \/>\nAb auf das Rad und weiter ging es! Nach richtig qu\u00e4lenden Kilometern fand ich vor einem Dorf ein Waldst\u00fcck. Nat\u00fcrlich lag der Wald einige Meter h\u00f6her. Ich schob wirklich mit letzter Kraft das schwere Paket den Berg hinauf und war endlich im Wald. Das sch\u00f6ne war, ich sah und sp\u00fcrte keine Bremsen!. Ein wenig tiefer im W\u00e4ldchen legte ich mein Rad zur Seite und ging in den mit bl\u00e4ttern \u00fcbers\u00e4ten Wald. Jeder meiner Schritte war unheimlich laut. 50 Meter vom Weg fand ich kleine Lichtung. Ich schob mein Fahrrad dort hin, baute mein Zelt und legte mich hin um mich einfach nur auszuruhen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_99\" aria-describedby=\"caption-attachment-99\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010390.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-99 size-medium\" src=\"http:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010390-300x225.jpg\" alt=\"Mein Schlafplatz im Wald\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010390-300x225.jpg 300w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010390-768x576.jpg 768w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010390-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010390-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-99\" class=\"wp-caption-text\">Mein Schlafplatz im Wald<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_98\" aria-describedby=\"caption-attachment-98\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010389.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-98 size-medium\" src=\"http:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010389-300x225.jpg\" alt=\"Mein Schlafplatz im Wald\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010389-300x225.jpg 300w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010389-768x576.jpg 768w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010389-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/p1010389-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-98\" class=\"wp-caption-text\">Mein Schlafplatz im Wald<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es war noch relativ hell, ich glaube es war erst gegen 20 Uhr rum. Gegen 21 Uhr schlief ich wegen v\u00f6lliger Ersch\u00f6pfung ein. Es war be\u00e4ngstigend still, ich h\u00f6rte selten aus Kilometerweiter einen Hund bellen, sonst nichts.<\/p>\n<p>Am wichtigen am dem Tag waren wieder meine Karte, die Musik und Wasser. Diese Fahrt war reine Kopfsache, ich k\u00e4mpfte mit den Gedanken nicht zu schw\u00e4cheln, setzte mir kleine Ziele und lernte mich \u00fcber jedes erreichte Ziel zu freuen. Ich war gl\u00fccklich als ich den See sah und auch was a\u00df. Das sind vielleicht Kleinigkeiten, aber \u00fcber sowas sollte man sich auch freuen k\u00f6nnen. Mein Ziel erreichte ich nat\u00fcrlich wieder nicht, es fehlten mir vielleicht 20 &#8211; 40 Kilometer bis K\u00f6nigslutter.<\/p>\n<p>-&gt;\u00a0Weiter zu:\u00a0<a title=\"Tag 4, im\u00a0Niemandsland\" href=\"http:\/\/sikoraproject.eu\/lukasz\/germany\/index.php\/erlebnisse\/tag-4-im-niemandsland\/\">Tag 4, im Niemandsland<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein heutiges Ziel war eigentlich K\u00f6nigslutter am Elm. Die Stadt liegt kurz hinter Braunschweing. Morgens weckte mich die Sonne und ich h\u00f6rte in weiter Ferne einige Traktoren. Da kam mir direkt der Gedanken, gro\u00dfer Traktor kommt hier gleich rein. 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